15.04.2026

Ada: Personalabbau – Fortbetrieb im Fokus

Vor rund drei Wochen haben die österreichische Ada Möbelwerke Holding AG und die Ada Möbelfabrik GmbH ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt. Ziel ist es, den traditionsreichen Polstermöbelproduzenten aus Anger in reduzierter Form weiterzuführen und einen Investor zu gewinnen. Nun wurde bekannt, dass es im Zuge dessen bereits zu personellen Anpassungen gekommen ist. Wie die „Kleine Zeitung“ berichtet, wurden Ende März 114 der insgesamt 179 Beschäftigten freigesetzt. Demnach haben 41 Personen im Stammwerk in Anger ihren Job verloren, 73 in der Dachgesellschaft in Raaba bei Graz. Auch in den Werken in Ungarn und Rumänien soll es Kündigungen gegeben haben.

Der Schuldenstand beläuft sich offiziellen Angaben zufolge auf etwa 30 Millionen Euro. Es gibt rund 165 Gläubiger. Barbara Schmid und Christian Pfandl von der Anwaltskanzlei Aschmann & Pfandö wurden als Insolvenzverwalter der Holding bestellt, Philipp Casper, Rechtsanwaltskanzlei Kaan Cronenberg in Graz, fungiert als Insolvenzverwalter in Anger. Er betont gegenüber dem Blatt, dass der Betrieb derzeit fortgeführt und intensiv an einer positiven Perspektive gearbeitet wird.

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Foto/Grafik: Ada
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